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Um die praktische Umsetzung von Konzepten des Portfoliomanagements unmittelbar im Studium zu ermöglichen, wird vom ISK ein in Kontinentaleuropa einzigartiges Portfoliomanagement Programm (PMP) betreut. In diesem Zusammenhang erhalten Studierende der  Wirtschaftsuniversität Wien mit einer finanzwirtschaftlichen SBWL bzw. Studierende der finanzwirtschaftlichen KFKs am BWZ und Studierende der Technischen Mathematik der TU Wien mit Schwerpunkt Finanzmathematik oder Ökonometrie die Möglichkeit, reale Depots zu veranlagen.

Die Studierenden sollen lernen, Portfolios so zu strukturieren, dass ein optimales Ertrags-Risiko Verhältnis realisiert wird. Es gibt insgesamt drei Depots mit einer Investitionssumme von jeweils EUR 1 Million.


Die Mitarbeit am PMP gliedert sich in zwei einjährige Phasen.

Im ersten Jahr des Programms lernen die Studierenden als „Analysten“ die für Fondsmanager relevanten Informationen zu erheben und zu verarbeiten. Beim Research soll eine Spezialisierung auf ein bis zwei Assetklassen erfolgen.

Nach einer einjährigen Mitarbeit als Analysten in dieser ersten Phase erhalten die erfolgreichen Studierenden im zweiten Jahr Depotverantwortung und entscheiden selbst über Anlagestrategien. Ziel des Projektes ist es, eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis zu schaffen, um die Zukunftssicherung des Standortes Europa durch KapitalBildung zu ermöglichen.
Den Teilnehmern/Innen stehen die Universitätsprofessoren Dr. Zechner, Dr. Dockner und Dr. Dangl, sowie der Förderer des Projektes, DI Peter Pühringer, mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung als Mentoren zur Seite. 

 

Zum Bewerbungsverfahren

 

Nutzen für die Teilnehmer
 
  • Wissenserwerb. Die Mitarbeit an der Verwaltung realer Depots bietet die Möglichkeit, neben der Theorie auch die Praxis der Portfolioverwaltung kennen zu lernen. Die fachliche Unterstützung erfolgt auf wissenschaftlicher Seite durch die Universitätsprofessoren der WU Wien. Erfahrene und erfolgreiche Praktiker aus den Bereichen Fondsverwaltung, Risikomanagement und Investmentbanking stehen den Studenten im Rahmen von Veranstaltungen ebenfalls für Fragen und Anregungen bereit.

  • Infrastruktur. Die Teilnehmer am Programm erhalten Zugang zu Arbeits- und Besprechungsräumen am ISK im Palais Coburg. Insbesondere der Zugang zu Informationssystemen wie Reuters, Bloomberg und Datastream bedeutet für die Zukunft einen entscheidenden Vorteil am Arbeitsmarkt.

  • Zusatzqualifikation für den Arbeitsmarkt. Vergleiche mit ähnlichen Programmen in Nordamerika zeigen, dass ein Hauptnutzen der Teilnahme in der entscheidenden Verbesserung der Startposition für das Berufsleben liegt.

  • Lehrveranstaltungszeugnis. Die Forschungsaufträge der ersten Phase entsprechen bei sorgfältiger Durchführung einer Seminararbeit; ebenso ist die regelmäßige Teilnahme an den Besprechungen erforderlich. Erfolgreiche Teilnehmer/Innen erhalten daher pro Jahr ein Lehrveranstaltungszeugnis der Wirtschaftsuniversität Wien über ein Seminar aus einer finanzwirtschaftlichen Spezialisierung.